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Von null auf einhundertzwanzig – in einem Lebensalter

Was passiert, wenn wir älter werden?

Jeder Mensch altert – und das seit seiner Geburt. Auch wenn man es in den ersten drei Lebensjahrzehnen i.d.R. nicht wahrnimmt, ist Altwerden ein Prozess. Dieser endet mit dem Tod – bei dem einen früher, bei dem anderen später. Was passiert da eigentlich, und – können wir Einfluss nehmen? Das wurde vielfach untersucht.

Was versteht man unter altern? Begriffe – Versuche von Definitionen

Halten wir zunächst fest: Man unterscheidet das chronologische Alter, die Lebensjahre, – und das biologische Alter, die Vitalität. Beiden können unterschiedliche Zahlen zugeordnet werden. Ein Vierzigjähriger kann biologisch wie ein Fünfzigjähriger sein – und umgekehrt.

Auch kann man das primäre oder physiologische Altern von dem sekundären Altern gegeneinander abgrenzen. Ersteres wird durch zelluläre Alterungsprozesse gekennzeichnet und beschreibt die längst-mögliche Lebensspanne. Das sekundäre Alter wird durch die äußere Einwirkungen geprägt wie Krankheiten, Lebensstil und –umstände.

Und dann spricht man noch von der Seneszenz und meint damit den degenerativen Aspekt des Altern. Die Zellteilungsaktivität lässt nach und kommt schließlich zum Erliegen. Was Seneszenz jedoch nicht beschreibt, ist der Alterungsvorgang an sich.

Schließlich kennen wir noch das psychologische Altern. Hier beobachten wir Veränderungen kognitiver Funktionen mit ihrem Einfluss auf die Informationsverarbeitung wie die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, die Orientierung, die Wahrnehmung und der Emotionen.

Bleibt noch der soziale Aspekt des Altern. Dieser geht beispielsweise von einer Änderung der sozialen Position aus, so wenn jemand in den Ruhestand geht, und beschreibt die damit verknüpften Begleitumstände. Manche fallen z.B. nach Beendigung die Berufstätigkeit in ein tiefes Loch, werden inaktiv und depressiv.

All diesen Unterscheidungen ist gemein, dass es sich dabei genau genommen um Aspekte des Altern handelt. Denn eine schlüssige Definition, was das nun eigentlich ist, gibt es nicht. Altern ist ein Phänomen. Es ist nicht verwunderlich, dass sich unterschiedliche Forschungsansätze dem widmen.

Wo setzt die Altersforschung an?

Zwei Hauptrichtungen möchte ich hier anführen: Die eine möchte den Menschen verjüngen, die andere forscht, wie der Alterungsprozess verlangsamt und letztlich die Lebenszeit verlängert werden kann. Erstere sucht also nach Reparaturmöglichkeiten für alterungbedingte Schäden, letztere untersucht die Ursachen des Altern und entwickelt Gegenstrategien.

Konkret:

Altern geht einher mit eine langsamen Verschlechterung diverser Körperfunktionen. Grund dafür ist die Abnützung. Betroffen sind alle Organsysteme (Sinnesorgane, Herz- und Kreislaufsystem, Atmungsorgane, Leber, Verdauungssystem, Urogenital-System, Blut- und Immunsystem, Hormonhausgalt, Bewegungsapparat, Nervensystem und Haut).

In erster Linie bemerkbar macht es sich beim Hör- und Sehvermögen, der Herzleistung, der Atemkapazität, der Körperhaltung und Mobilität, bei Haut und Haar, der Sexualität und den Gehirnfunktionen wie Gleichgewichtssinn und Erinnerungsvermögen. Sichtbare Zeichen sind faltige Haut, graue Haare und – eventuell – Körperhaltung und Gehhilfen.

Etwas genauer: Warum werden die Haare grau?

Melanozyten, das sind Pigment (Farbstoff) enthaltende Zellen in der belichteten Haut, bilden Melanin. Es wirkt lichtabsorbierend und stellt damit einen wichtigen Schutz vor der UV-Strahlung (UVB) der Sonne dar. Die Haarfarbe wird durch Melanin-Pigmente geprägt. Beim Alterungsprozess werden die Haare grau, wenn Melanozyten-Stammzellen untergehen. Wann das passiert, ist großenteils erblich bestimmt.

Warum bekommen wir Falten, wenn wir alt werden?

Der Eiweißstoff Kollagen ist ein wesentlicher organischer Bestandteil des Bindegewebes und dafür verantwortlich, dass unsere Haut elastisch ist. Bei Alterungsprozessen kommt es zu Funktionsstörungen mit der Folge, dass sich Falten bilden. Auch hierfür ist die UV-Strahlung (UVB) der Sonne eine der Hauptursachen.

Warum lässt die Kraft nach?

Wir kennen von Leistungssportlern, dass sich ihre Höchstform ab etwa 30 Jahren reduziert. Für die normalen alltäglichen Belastungen reicht ihre Fitness jedoch allemal. Der Leistungsabfall liegt daran, dass die Muskulatur abnimmt und gleichzeitig mehr Binde- und Fettgewebe eingelagert wird. Auch verringert sich Anpassungsfähigkeit der Muskulatur.

Ursache ist ein sich ändernder Stoffwechsel der Muskelzellen. Er wirkt weniger effektiv. Gegenmaßnahmen sind drin. Mit regelmäßiger Beanspruchung und geeignetem Training kann zwar die Höchstform nicht gehalten werden, jedoch eine gute Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erreicht werden.

Was ist mit Knochen, Sehnen, Knorpeln und Gelenken?

Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Gefahr, sich einen Knochenbruch zuzuziehen. Grund dafür ist, dass die Festigkeit der Knochen geringer wird, weil die Knochendichte abnimmt. Knochen sind dann weniger belastbar und werden bruchanfällig. Nicht selten entwickeln sich zudem auch noch gleichzeitig Gelenkveränderungen durch Abnützung.

Auch unser Knorpelgewebe, die Bänder und Sehnen kommen in die Jahre. Ihre Elastizität nimmt ab, und Abnützungen beeinträchtigen zudem zunehmend die Funktion. Das Risiko dazu steigt, wenn diese nur wenig hergenommen werden. Eine wirksame Gegenstrategie heißt auch hier: regelmäßige Beanspruchung.

Warum klopft das Herz bei Belastung schneller und bekommen wir leichter Atemnot?

Beim Herzen nimmt mit steigendem Lebensalter ebenfalls die Muskelmasse ab. Zeitgleich wird vermehrt Binde- und Fettgewebe eingelagert. Das führt zu einer verminderten Leistungsfähigkeit mit Auswirkung auf den Kreislauf und damit auf die Sauerstoffversorgung der Gewebe.

Ab etwa dem 30. Lebensjahr entwickelt sich bei der Lunge mit Auswirkung auf ihre Funktion schleichend Folgendes: Sie agiert insgesamt weniger elastisch. Durch Abnahme der Zahl der Alveolen und damit der Lungenkapillaren steht weniger Fläche für den Gasaustausch zur Verfügung. Zudem stellt sich, insbesondere bei geringer Mobilität, ein Elastizitätsverlust mit der Gefahr zum Kollaps der Atemwege ein.

Was geschieht mit den Sinnesorganen?

Mit zunehmendem Lebensalter erfahren auch unsere Augen Veränderungen. Die Linsen verlieren an Elastizität, verdicken und werden trüb. Es entwickeln sich die sogenannte Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) und der graue Star (Kararakt). Eine Brille wird nötig, und es steht – auf längere Sicht – gar eine Operation an.

Gar nicht selten kommt es zu Hörstörungen bis hin zur sogenannten Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis) auf. Diese werden einerseits durch Alterungsvorgänge, andererseits auch durch Verletzungen des Trommelfells, Erkrankungen und durch chronische Lärmbelastung verursacht. Die Altersschwerhörigkeit betrifft insbesondere die hohen Frequenzen.

Wenn das Gehirn alt wird

Wenn unser Gehirn altert, nimmt seine Masse ab. Das betrifft überwiegend die weiße Hirnsubstanz, die als fetthaltige Myelinschicht die Ausläufer der Nervenzellen umhüllt. Eine Verschlechterung des Gedächtnisses (der Kurzzeitspeicher schwächelt), der Aufmerksamkeit und der Konzentrationsfähigkeit resultiert. Eine mögliche Gegenstrategie besteht im Brain-Jogging.

Und nun grundsätzlich: Was passiert eigentlich biologisch gesehen beim Altern?

Der menschliche Körper besteht aus einer Unzahl von Zellen (ca. 30 bis 100 Billionen je nach Körpergröße und Gewicht). Diese können Schaden nehmen, aber sie können auch wieder repariert und/ oder erneuert werden. Letzteres geschieht durch Zellteilung. Diese Fähigkeit der Zelle endet jedoch nach ca. 40 – 50 Teilungsprozessen. Verantwortlich ist dafür wohl, dass die Enden der Chromosomen, die Telomere, sich mit jeder Teilung verkürzen – so weit, bis keine weitere mehr möglich ist.

Eine Zelle, die sich nicht mehr teilen kann, nennt man alte oder seneszente Zelle. Reparaturen sind bei dieser nur noch im bescheidenen Rahmen möglich, und schließlich stirbt sie. Wenn das bei den Zellen eines Organes massenhaft auftritt, kommt es zu einem Organversagen. Dieser Prozess läuft bei allen Menschen ähnlich ab. –

Die Organe altern unterschiedlich. Das liegt daran, dass äußere Einflüsse auf die deren Alterung einwirken. Ernährungsfehler, schädliche Stoffe wie z.B. Nikotin und Alkohol, toxisch wirkende Stoffe, UV-Strahlung (UVB-) und Stress bereiten einer vorzeitigen Alterung des Weg. Studien an Zwillingen lieferten dazu die Ergebnisse.

Welche Rolle haben genetische Veranlagungen?

Aber auch genetische Veranlagungen spielen eine Rolle und machen zwischen 20 – 30 Prozent aus. (Für die übrigen 70 – 80 Prozent sind Lebensstil, Ernährung und Umwelteinflüsse maßgeblich). Das zeigten Forschungen an Zwillingen. Auch ist bekannt, dass es – genetisch bedingt – Familien gibt, deren Mitglieder sehr alt werden.

Wir kennen Erbkrankheiten, die das Altern beeinflussen. So z.B. die Progerie (Hutchinson-Gilford-Syndrom). Sie kommt sehr selten vor und ist auf eine Genmutation zurückzuführen. Kinder mit dieser Erkrankung werden ca. 14 Jahre alt und sterben nicht selten an den Folgen eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts, also Krankheiten, die eher im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten.

Nehmen auch Viren Einfluss?

Zu allem Überfluss gibt es auch noch Viren, die Alterungsprozesse beeinflussen. So wird Cytomegalie-Viren zugeschrieben, langfristig das Immunsystem schneller altern zu lassen. Auch sind HIV-Positive (Humanes Immundefizienz-Virus) oft biologisch deutlich älter als – chronologisch – Gleichalte.

Von nun an geht’s bergab …

Mit steigendem Lebensalter bilden sich manche Drüsen zurück. Dieser Vorgang wird Involution genannt. Er betrifft z.B. die Keimdrüsen und die Thymus-Drüse. Bei letzterer beginnt die Rückbildung bereits mit Einsetzen der Pubertät. Diese Regressionen werden u.a. dafür verantwortlich gemacht, dass rund um den 50. Geburtstag der Alterungsprozess spürbar wird.

Das biologische Alter bestimmt maßgeblich unsere Lebensqualität. Wer möchte sich denn nicht mit 100 Jahren auf dem Tacho wie ein Siebzigjähriger fühlen? Seine Orientierungsgrößen sind die Muskelmasse und damit unsere Kraft, die Sauerstoffaufnahmefähigkeit und damit unsere Ausdauer, der Körperfettanteil und die Knochendichte. – Und daran kann man arbeiten!

Was tun? Fünf Vorschläge, um körperlich und geistig fit zu bleiben.

Die Ansätze sind mehrfältig. Wir müssen 1. auf eine gesunde, nicht übermäßige Ernährung mit positiver Energiebilanz achten. Dann sollte wir 2. für ausreichende Bewegung/ Ausdauersport – auch an frischer Luft –sorgen. Auch müssen wir 3. geistig aktiv bleiben mit Lesen, Lernen, Denksport und Kopfrechnen. 4. sollten wir Stress vermeiden und 5. regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen und nötigen Schutzimpfungen teilnehmen. Selbstverständlich müssen schädigende Noxen und Umwelteinflüsse auf ein Minimum reduziert werden. (Die eingefügten Links verweisen auf weiterführende Informationen. Bitte klicken Sie diese an!)

Ein Elixier für Anti-Aging

Ganz wichtig für die geistige Agilität ist die Pflege positiver sozialer Kontakte. Ein intakter Freundeskreis wirkt wie ein Elixier für Anti-Aging! Er ist Balsam für Ihre kognitiven Fähigkeiten. Es wird vermutet, dass der Kortex des Gehirns, die Großhirnrinde, von geselligen Menschen besser entwickelt ist. Und die steuert u.a. die Durchblutung und Vernetzung des Gehirns.

Wenn man also – biologisch jung – alt werden kann, dann müsste es doch Spaß machen, das Potential der Lebenserwartung voll auszuschöpfen. Unter optimalen Bedingungen werden dann – später einmal – bis zu 120 Jahre drin sein. (Der eingefügte Link verweist auf weiterführende Informationen. Bitte anklicken!)

Veröffentlicht unter Allgemein

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