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Welche Triebfedern prägen unser Leben?

„Ein jedes Alter hat seine Triebfedern …“

Jean-Jacques Rousseau stellte 1762 in seinem Werk: „Emile – oder über die Erziehung“ fest: „Ein jedes Alter hat seine Triebfedern, die es in Bewegung setzen; der Mensch aber ist alle Zeit derselbe. Mit zehn Jahren wird er durch Kuchen, mit zwanzig Jahren durch eine Liebste, mit dreißig durch die Vergnügungen, mit vierzig durch den Ehrgeiz, mit fünfzig durch den Geiz geleitet: Wann folgt er nur der Weisheit?“

Das war vor 255 Jahren. – Bei allem Fortschritt, auch heute folgen die wenigsten Menschen der Weisheit. Eher scheint das Gegenteil davon zuzutreffen. Wenn es also nicht die Weisheit ist, lohnt es darüber nachdenken, welche Triebfedern denn dann ab etwa dem 50. Geburtstag eine Rolle für uns spielen.

Gesucht: Was motiviert 50+-Generationen?

Wie ist es also bei den 50+-Generationen? Was treibt uns, die (angehenden) Senioren, denn an? Was motiviert uns? Wäre es nicht spannend, das vorab zu erkennen? Könnten so erkannte Muster uns vor Irrwegen und Verzettelungen bewahren? Vielleicht hilft ein Blick auf die Bedürfnis-Hierarchie des US-Psychologen Abraham Maslow, die in Formgebung der „Bedürfnis-Pyramide“ dem deutschen Psychologen Werner Correll zugeschrieben wird. Ich glaube, dieses Modell könnte hilfreich sein.

Im Gegensatz zu den psychologischen Schulen von Sigmund Freud und John B. Watson mit einem eher negativen, pessimistischen Menschenbild hat Abraham Maslow auf eine optimistische Sicht gesetzt. Nicht niedere Triebe, die es aber zweifellos gibt, sondern ein angeborenes Wachstumspotential treiben Menschen mit dem Ziel zur Selbstverwirklichung an.

Kurz vor seinem Tod 1970 hat Maslow sein Modell erweitert. Die Spitze der Hierarchiestufen bildet nun die „Transzendenz“, also der Bereich jenseits möglicher Erfahrung, außerhalb des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung. Ein Teilaspekt ist, könnte man sagen, die Vorstellung über Gott. – Ein wenig genauer.

Die Hierarchie der Bedürfnisse nach Maslow

Die Basis dieser Hierarchie-Pyramide bilden 1. die physiologischen Bedürfnisse, darauf folgen 2. Sicherheitsbedürfnisse, danach 3. soziale Bedürfnisse. Dann kommen 4. Individualbedürfnisse wie Anerkennung und Wertschätzung. Später fügte Maslow zwei weitere Hierarchiestufen ein: 5. die kognitiven Bedürfnisse und 6. die ästhetischen Bedürfnisse. Die ursprünglich die Spitze der Pyramide war 7. die Selbstverwirklichung. In seiner Erweiterung setzte Maslow darüber noch 8. die Transzendenz.

Etwas konkreter

Betrachten wir nun einmal die einzelnen Ebenen etwas genauer. Die physiologischen sind die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Trinken, Schlaf, Wärme und Sexualität. Sie bilden die Grundlage zum Überleben. Die 2. Stufe, die Sicherheitsbedürfnisse, betreffen materielle und berufliche Sicherheit (Wohnen, Arbeit, Versorgung) sowie Geborgenheit und Schutz der Person (Gesundheit, Ordnung, Gesetze). Als 3. Stufe schließen sich die sozialen Bedürfnisse wie Zusammengehörigkeit, Integration, Beziehungen, Freundschaft, Partnerschaft, Fürsorge, Nächstenliebe, Kommunikation, Sexualität, Liebe und Familie an.

Bei diesen drei Stufen handelt es sich um Defizitbedürfnisse. Das bedeutet, sind diese nicht sichergestellt, drohen Mangel und gegebenenfalls physische und psychische Krankheit. Die weiteren Stufen stellen Wachstumsbedürfnisse dar. Diese sind unstillbar, basieren auf Entfaltung und sind nicht begrenzt. Sie wirken als Motivation zur Selbstverwirklichung. Das Streben danach kann als Impuls für Gesundheit dienen.

In der nächsten Stufe geht es um unsere individuellen Bedürfnisse, konkret etwa Macht, Stärke, Leistung, Kompetenz, Status, Lob, positive Beachtung, Anerkennung und Geltung. Diese bilden die Grundlage unseres Selbstbewusstseins.

Die kognitiven Bedürfnisse beinhalten das Verstehen von, die Entwicklung und das Gefühl von Fortschritt. Es geht um das Streben nach Wissen, Orientierung in der Umwelt, Neugier, Verstehen und Lernen. Am Ende steht letztlich Sicherheit durch Wissen.

Unter den ästhetischen Bedürfnissen versteht man das Streben nach Ordnung und Schönheit. Wer seine Sehnsucht nach Fortschritt und Entwicklung gestillt hat, kann sich nun den schönen, ästhetischen Dingen zuwenden und sich daran erfreuen.

Dann folgt die Stufe der Selbstverwirklichung. Wer viele seiner Ziele, Sehnsüchte und Wünsche erfüllt sieht, nähert sich immer mehr der Möglichkeit, das eigene Potential mit all seinen Talenten voll auszuschöpfen und seine Persönlichkeit zu entfalten.

Der (neue) Gipfel der Hierarchiestufen stellt schließlich die Transzendenz dar. Werden Wünsche und Träume wahr, geben sie Raum für Streben nach einem höheren Zweck, nach etwas, was außerhalb des beobachtbaren Systems liegt. Ein Teilaspekt davon kann die Suche nach Gott sein.

So also werden wir motiviert

Die Bedürfnishierarchie offenbart, was Menschen antreibt, was sie motiviert. Solange ein Bedürfnis unbefriedigt ist, motiviert es uns zu handeln. Mit zunehmender Sättigung nimmt allerdings dessen motivierende Kraft ab. Dann wird es Zeit, sich der nächsten Stufe zuzuwenden. Und damit entsteht dann erneut Motivation, sich nämlich mit neuen Bedürfnissen zu beschäftigen. Und so weiter – bis zur höchsten Hierarchiestufe.

Welche Hierarchiestufen sind für Senioren relevant?

Für Älterwerdende spielen zunehmend Wachstumsbedürfnisse eine Rolle. Defizitbedürfnisse sind in der Regel weitgehend gestillt und können daher in den meisten Fällen abgehakt werden. Die Wachstumsbedürfnisse rücken vermehrt in den Fokus. Gut zu wissen dann, in welche Richtung unsere Motivationen zu lenken sind. Schließlich und endlich sollen diese ja mit dem nötigen Schub versehen sein.

Welche Ziele haben älter werdende Menschen?

Wir motivieren uns, um etwas zu erreichen. Betrachten wir einige mögliche Ziele. So beispielsweise diese: körperlich und geistig so aktiv wie möglich zu bleiben, gesund zu bleiben, offen zu bleiben für Neues, geliebt und geachtet zu werden, nicht einsam sein zu müssen, materiell abgesichert zu sein, in geordneten, sicheren Verhältnissen zu leben, kulturell interessiert und aktuell zu bleiben, mit lästigen altersbezogenen Beeinträchtigungen der Körperfunktionen möglichst gut umgehen zu können und – ganz wichtig – , selbstbestimmt zu leben. Schließlich läuft alles darauf hinaus, bis zu guter Letzt zufrieden unterwegs sein zu können.

Das sind zwar viele Ziele, aber ich glaube, sie zu verfolgen, lohne sich. Dafür zu arbeiten, macht für jeden einzelnen Sinn, auch wenn es nicht ganz einfach ist. Denn – zugegeben -, manchmal ist es mühsam, den kläffenden inneren Schweinehund zu bändigen.

Eine gute Motivation kann hierbei aber Wunder wirken. Wer hingegen ohne Ziel und Plan, wer nur so in den Tag hinein lebt, der wird letztendlich wesentlich weniger Lebensfreude haben. Immanuel Kant bemerkte dazu: „Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es“.

Die Ausgangsbasis ist für alle unterschiedlich. Deshalb muss jeder seinen individuellen Weg planen und verfolgen. Was schließlich zählt, ist das Ergebnis: ein aktives, mit Lebensfreude geführtes Leben! Dieses Gesamtziel müssen wir immer vor Augen haben. Wenn auch die Wege dorthin unterschiedlich sind, müssen wir ihnen Schritt für Schritt folgen. Selbst wenn sich diese auch mal als Irrweg erweisen sollten, dürfen wir nicht aufgeben – und einen Ausweg (zum Ziel!) suchen.

Zielsetzung

Wir müssen aber Obacht geben, dass uns nicht widerfährt, was Mark Twain einmal so beklagte: „Nachdem wir unser Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ – Das wäre kontraproduktiv. Damit es leichter geht, das Ziel zu erreichen, gliedern Sie den Weg dorthin in Etappen und definieren Sie jede von ihnen präzise. Fragen Sie sich: „Was soll erreicht werden? Wann soll es erreicht werden? Womit soll es erreicht werden?“

Konkret ein Beispiel

Nehmen wir z.B. eines der zuvor genannten Ziele. So vielleicht dieses: „körperlich und geistig so aktiv wie möglich zu bleiben“. Fragen wir: Was soll erreicht werden? Antwort: die körperliche und geistige Fitness. Frage: Wann soll es erreicht werden? Antwort: Es handelt sich um einen Prozess, an dem wir lange arbeiten müssen, wohl Zeit unseres Lebens. Frage: Und wie und womit soll es erreicht werden? Antwort: Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen etwa wie mit Gesundheitsvorsorge, wie – zudem – mit auf die Bedürfnisse angepasstem Training, wie mit z.B. Brain-Jogging (Gehirn-Jogging), sowie mit Koordinationstraining, mit gesunder Ernährung, mit Einschränkung des Gebrauchs toxischer Noxen wie z.B. Tabak und Alkohol, mit Pflege unseres sozialen Netzwerkes, mit der Akzeptanz eventuell nötiger Hilfsmittel und mit Zuversicht und Selbstvertrauen.

Setzen Sie sich beizeiten Ziele

Sie sehen, es wird recht komplex. Und das Beispiel zeigte ja nur ein Ziel von mehreren. So etwas kann eben nicht einfach so nebenher gelingen. Darum muss man sich intensiv kümmern. Und bedenken Sie: Mit der Verfolgung von so anspruchsvollen Zielen muss man rechtzeitig anfangen.

Genau deshalb sollten Sie auch beizeiten damit beginnen, darüber nachzudenken, wie Sie sich in Ihrer Zukunft sehen und wie Sie diese gestalten wollen. Schließlich geht es um Sie – es geht um Ihr Leben, das Sie doch mit Lebensfreude genießen wollen. Warum also nicht gleich dazu einen Masterplan aufstellen?!

Wenn Sie bereits Erfahrungen mit NLP (neurolinguistisches Programmieren) gemacht haben, können Sie natürlich auf dessen Techniken zurückgreifen. U.a. finden Sie dort eine ganze Reihe konkreter Anleitungen, die aus der Beobachtung und Analyse menschlicher Höchstleistungen entwickelt wurden. Mit diesen verfügen Sie über wertvolle Werkzeuge, um Ihre Lebensqualität zu verbessern. Diese helfen Ihnen, Ihre Wünsche und Träume zu realisierten und Ihre Ziel zu erreichen.

Mit diesem Beitrag kann ich Ihnen natürlich die Planung Ihres Lebens mit viel Lebensfreude nicht abnehmen. Aber ich hoffe, Sie dazu animieren zu können. Es lohnt sich! Sprechen Sie mit Ihrem Partner, den Angehörigen und Ihren Freunde darüber, und sichern Sie sich deren Unterstützung zu. Und bedenken Sie dabei immer: Zusammen geht es leichter. Ich bin mir sicher, Sie werden einen enormen Motivationsschub erleben!

Veröffentlicht unter Allgemein

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