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Nehmen Sie teil – bleiben Sie aktuell

Klischees und Vorurteile (?)

Nach wie vor sind immer noch viele Vorurteile und Klischees über alte Menschen weit verbreitet. So diese: Senioren seien am Fortschritt der Technik wenig interessiert, Neuem gegenüber skeptisch und nicht modern. Zudem seien gar nicht so wenige egoistisch und geizig, seien Sportmuffel,  griesgrämige Nörgler, krank und vergesslich. Sie seien Eigenbrötler, schlechte Verkehrsteilnehmer und leisten wenig für die Gesellschaft.

Pauschal kann man dem kaum zustimmen. Aber im Einzelnen betrachtet, muss man eingestehen, dass diese Einschätzung für einen Teil der älter werdenden Menschen durchaus zutrifft. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Die Folgen daraus führen jedoch meistens – für den Einzelnen zunächst kaum wahrnehmbar –  schleichend zu einer Verhaltensänderung.

Will man dem Einhalt gebieten, dann muss man hier rechtzeitig ansetzen. Und dann ist die Chance auf Erfolg gar nicht einmal gering.  Man darf allerdings nicht davon ausgehen, dass die Älterwerdenden das allein schultern können. Vielmehr bedarf es eines konzertierten Zusammenwirkens der einzelnen Gesellschaftsgruppen und viel guten Willen – auf allen Seiten.

Alter grenzt aus – so bei der Arbeit

Im Einzelnen: Alter grenzt in verschiedenen Bereichen aus. So etwa  bei der Arbeit. Dort ist es immer noch verbreitet, ältere Arbeitnehmer durch jüngere zu ersetzen. Denn damit kann man – aus Sicht des Arbeitgebers – Kosten sparen, größeren Einsatz abverlangen, mehr Flexibilität einfordern, Anpassungen am Arbeitsplatz vermeiden und Verträge befristen.

Der Preis dafür ist allerdings oft hoch.  Know-how und Routinen aus jahrelanger Berufserfahrung gehen verloren, Teams müssen sich neu zusammenfinden, und im Arbeitsprozess kann es zu empfindlichen Störungen kommen. – Freigestellte ältere Arbeitnehmer finden oft nur sehr schwer  – oder auch gar nicht mehr – einen neuen Arbeitsplatz und belasten die Sozialversicherungen.

Mit Folgen auf den Gemütszustand der Betroffenen. Und wer kann es Ihnen denn auch ernsthaft verdenken, wenn sie unzufrieden, ungehalten und mürrisch werden? Diese Menschen fühlen sich doch gesellschaftlich abgehängt und minderwertig, haben weniger Geld zur Verfügung und erfahren Kränkung und eine erhebliche Einbuße Ihres  Selbstwertgefühls.

Wenn man nicht mehr aktuell ist

Ein weiterer Punkt ist dieser: Alter kann ausgrenzen, wenn man nicht mehr aktuell, nicht mehr „in“ ist. Ehe man sich versieht, ist man dann gesellschaftlich „out“. Ein Schicksal nicht weniger Senioren. Doch wie genau passiert es? Wie kann man diese Entwicklung stoppen? Wie eventuell vorbeugen?

Ein Aspekt dazu: Viele älter werdende Menschen verlieren Ihre Neugier, Neues zu erfahren und zu erleben. Der Aufbruch zu „Neuen Ufern“ wird ihnen fremd. Sie wurden bräsig; Ihnen genügt das Vertraute, ihnen Geläufige vollkommen, und sie verkennen dabei, dass damit ein Abschottungsprozess beginnt.

Alter grenzt im Geschäftsleben aus

Auch im Geschäftsleben ist auszumachen, dass Alter ausgrenzt. So wird es mit zunehmendem Alter schwierig bis unmöglich, – je nach Sparte – neue Versicherungen abzuschließen; denn generell haben Versicherer in erster Linie das Geschäftsinteresse, nur solche Risiken zu versichern, die für die Versicherung möglichst wenig risikoreich sind. Man zahlt ja schließlich nicht gerne darauf.

Ähnlich sehen es die Banken. So werden Kreditanfragen von älteren Menschen oft negativ beschieden. Das Ausfalls- und Tilgungsrisiko ist ihnen nämlich zu hoch. – Wie überhaupt Senioren anscheinend nicht gerne gesehene Kundschaft sind. Beleg dafür sind die inzwischen nahezu perfekte Automatisierung in den Filialen und die Zumutung, ein Gespräch mit dem Bankangestellten dort am Stehpult führen zu müssen.

Beim Wohnungswechsel

Auch wird für ältere Senioren ein Wohnungswechsel schwierig, denn viele Vermieter weigern sich, mit ihnen einen neuen Mietsvertrag zu unterzeichnen. Nicht selten müssen deshalb ältere Menschen tiefer in die Tasche greifen und Ihre neue Bleibe in einem betreuten Ensemble für seniorengerechtes Wohnen nehmen.

Im Straßenverkehr

Der nächste Bereich, wo Alter ausgrenzt, ist der Straßenverkehr. Mit zunehmender Anzahl an Lebensjahren geraten dort Senioren unter Generalverdacht, nicht mehr verkehrssicher mithalten zu können. Als Begründung dafür werden Hör- und Sehschwächen, Dickköpfigkeit, Konzentrationsmangel, Reaktionsbeeinträchtigung und körperliche Gebrechen ins Feld geführt.

Doch Vorsicht mit pauschalen Behauptungen! Viele Ältere fahren umsichtiger, weil sie erfahrener sind und verursachen so weniger schwere Unfälle. Ein Blick in die Unfallstatistik liefert den Beweis, wie falsch diese Unterstellungen sind. Auch glaube ich, dass die meisten wissen, wann es an der Zeit ist, den Zündschlüssel am Haken zu belassen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

Durch körperliche Beschwerden

Ausgrenzend wirken zudem altersbezogene körperliche Beschwerden, die es schwer machen, gesellschaftlich teilzuhaben. Selbst Optimisten und Frohnaturen verbittert das – sie ziehen sich zurück. Kann man es diesen Menschen im Ernst verdenken, wenn sie griesgrämig und nörglerisch werden? Kann man es ihnen übelnehmen, wenn sie sich schließlich zum Eigenbrötler entwickeln?! Ich glaube, hier ist dringend Verständnis gefragt!

Mangel an Teilhabe – Isolierung – Vereinsamung

Ausgrenzungen hinterlassen bei vielen Senioren Folgen. So führen sie in verschiedenen Lebensbereichen zu einer schleichenden Isolierung und werden damit zur wichtigen Mitursache für die Vereinsamung alter Menschen. Und nicht nur das – es gibt weitere Konsequenzen.

So diese: Einsamkeit schränkt die Kommunikation Betagter erheblich ein, das wiederum fördert bei ihnen Langeweile und liefert wichtige Bausteine zu deren Unzufriedenheit. Letztlich wird so der Weg zum Ausscheren aus der Community gebahnt, – und schlussendlich bleibt dabei deren Lebensqualität auf der Strecke.

Der Ausweg: Sein Schicksal selbst in die Hand nehmen

Auch wenn sich vielleicht manche Senioren in der Opferrolle sehen, reicht es nicht, den Kopf in den Sand zu stecken und schließlich depressiv zu werden. Untätigkeit und Jammern sind kontraproduktiv! Sie müssen vielmehr bereit sein, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich daran machen, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Voraussetzung dafür sind ein waches Interesse, eine realistische Zielsetzung und dann deren konsequente Umsetzung – Schritt für Schritt.

Wo handeln – wo sich engagieren?

Will man im Leben aktuell bleiben, dann darf man sich der Technik und dem technischen Fortschritt nicht verschließen. Auch dann nicht, wenn einem die Handhabung neuer Geräte schwerer fällt als den eigenen Kindern und Enkeln. Und wenn es auch manchmal bei deren intuitiven Bedienung Probleme gibt und man wieder einmal eine ausführliche Bedienungsanleitung vermisst, darf man sich keineswegs entmutigen lassen. Vergessen Sie nie, dass Ruheständler locker genügend Zeit dafür bereitstellen können.

Infotainment Internet

Das gleiche gilt für die Nutzung des Internets. Zu glauben, weil man alt sei, habe es für einen keine Relevanz, ist schlicht falsch! Schneller und umfassender als via Internet kann man sich wohl kaum anderswo informieren. Und noch dazu: ganz ohne – für einige sicherlich – lästige, beschwerliche Wege.

Vergessen Sie nicht die vielfältigen interessanten Unterhaltungs- und Kommunikationsangebote im Netz. Nutzen Sie Offerten, die Sie dabei unterstützen können, geistig fit zu bleiben. Nehmen Sie die vielen Möglichkeiten, die Ihnen die sozialen Netzwerke näherbringen, an. Erwecken Sie alte Freundschaften und tauschen sich mit Menschen aus, zu denen Sie schon lange keinen Kontakt mehr hatten. Das bereichert Sie – garantiert!

Kulturell am Ball bleiben

Bleiben Sie auch kulturell am Ball. Nahezu überall im Land haben Sie Gelegenheit, Konzerte, Theater, Vorträge und Ausstellungen zu besuchen. Sie müssen sich nur schlau machen, was wann und wo geboten wird und sich bei Interesse dann auch wirklich aufmachen und den Eintritt organisieren.

Und vergessen Sie auch nicht die vielen Möglichkeiten, die Ihnen die öffentlichen Medien, Kirchengemeinden, Kinos, Videotheken und Bibliotheken bereitstellen. Ich kann Ihnen versichern, jeder kann aus dem breiten Angebot dort leicht sein individuelles, interessantes und  für Ihn persönlich zugeschnittenes Kulturpaket packen.

Mit der Mode gehen   

Wenn in jüngeren Jahren Mode für Sie ein Thema war, warum dann nicht auch im fortgeschrittenen Alter? Wer sagt denn, dass es nur jungen Leuten vorbehalten ist, mit der Mode zu gehen, und wer behauptet, dass für Ältere nur Sack und Asche bereitstehen? Es müssen ja nicht Minirock und Löcher-Jeans sein! Nehmen Sie sich ein Beispiel an Queen Elisabeth II, die – 91-jährig – zur Modeschau ging.

Die Szene

Die sogenannte Szene wird von den Jüngeren geprägt. Für viele Ältere bleibt daran nur eine wehmütige Erinnerung an ihre Jugend übrig. Aber geht es nicht auch anders? Warum sollten Senioren nicht „ihre“ Szene suchen? Und wenn sie nicht fündig werden, wo steht denn geschrieben, es sei nicht möglich, eine solche auf die Beine zu stellen?

Das Tagesgeschehen – ein Gesprächsstoff

Das allgemeine Tagesgeschehen dient – und diente immer schon –  als beliebter Gesprächsstoff. Man tauscht sich darüber aus, ereifert sich, hört zu, entgegnet – kurzum: Man kommuniziert miteinander. Was liegt da – auch für ältere Menschen, die das Gespräch suchen, – näher als das Tagesgeschehen dafür konsequent zu thematisieren, um miteinander ins Gespräch zu kommen? Ein wichtiger Schritt –  und zudem eine wirksame Prophylaxe vor Isolation und Einsamkeit!

Politisches Engagement

Wer politisch interessiert ist und wem am Stammtisch vorgetragene Patentrezepturen nicht genügen, könnte einer Partei beitreten und dort mitarbeiten. Die meisten politischen Parteien bieten gerade für Senioren interessante Foren und heißen neue Mitglieder gerne herzlich willkommen.

Nun ist es an Ihnen

Vor Ihnen liegt nun eine Reihe von Vorschlägen, wo Sie aktiv werden und damit aktuell bleiben können. Sie sind beispielhaft gedacht und keineswegs umfassend und sollen in erster Linie Ihre Aufmerksamkeit wecken und Ihre Phantasie anregen, selbst ebenso nach geeigneten Offerten Ausschau zu halten. Behalten Sie dabei immer im Auge, hierin eine Möglichkeit zu erkennen, mit anderen Menschen zu kommunizieren.

Wer kann noch unterstützen?

Wer kann Sie dabei unterstützen? Nun, zunächst einmal Ihr soziales Umfeld – also Partner, Familie, Freunde und Bekannte. Diese kennen Sie am besten und überschauen Ihre Interessen. Aber Sie müssen denen Ihre Wünsche schon mitteilen – von alleine werden die nämlich kaum darauf kommen.

Des Weiteren kommen als potentielle Helfer Vereine, Chöre, Kirchen, politische Parteien, Offerten von Gemeinden, Internetchats, soziale Medien, Volkshochschulen und Universitäten infrage. Scheuen Sie sich nicht, diese gegebenenfalls zu kontaktieren. Vergessen Sie nicht: Es geht schließlich um Sie. Ihr Wunsch ist es doch, bis ins hohe Alter aktuell zu bleiben, um so gesellschaftlich dabei sein zu können.

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Veröffentlicht unter Allgemein

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